In Gedenken an den ehemaligen Landrat Wilhelm Krömer

Der ehemalige Minden-Lübbecker Landrat Wilhelm Krömer ist tot. Der CDU-Politiker starb nach Angaben des CDU-Kreisverbandes am Sonntagabend im Alter von 78 Jahren.

„Die PIRATEN des Kreises Minden-Lübbecke gedenken dem „Vollblutpolitiker mit Herz für die Region,“ so Kreispressesprecher Frank Tomaschewski.

Wilhelm Krömer wurde am 30. April 1939 in Jössen geboren. Nach der mittleren Reife folgte eine landwirtschaftliche Ausbildung.

1961 übernahm er die Geschäftsführung der Ein- und Verkaufsgenossenschaft Jössen. Von 1972 bis 1973 war er aös Referent beim Diakonischen Werk Minden tätig und 1974 übernahm er dort die stellvertretende Geschäftsführung, bis er 1990 für die CDU für neun Jahre in den Landtag Nordrhein-Westfalens einzog.

1999 wurde Krömer als Landrat an die Spitze des Kreises Minden-Lübbecke gewählt. Überraschend hatte er damals die Wahl gegen den bisherigen Landrat Heinrich Borcherding (SPD) gewonnen. Krömer wurde damit der erste direkt gewählte hauptamtliche Landrat des Mühlenkreises. In seine Amtszeit fiel unter anderem die Entscheidung für den Neubau des Mindener Klinikums als Johannes-Wesling Klinikum, an dem er massgeblich beteiligt war.

2007 musste der damals 68-jährige das Amt wegen Erreichens der Altersgrenze abgeben.

Von 1969 bis 1973 übte er das Amt des Bürgermeisters der damaligen Gemeinde Jössen aus. Nach der Gebietsreform wurde er dann 1973 zum Bürgermeister der Stadt Petershagen gewählt. Von 1994 bis 1999 nahm er die Position des stellvertretenden Bürgermeisters ein.

Von 1973 bis 1999 war er Ortsvorsteher von Petershagen-Jössen, mit Beginn seines Ruhestandes übernahm er dieses Ehrenamt von Januar 2008 bis 2014 erneut. Über 24 Jahre war Wilhelm Krömer Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes.

„Als langjähriger Kommunalpolitiker habe ich seit 1982 Wilhelm Krömer in verschiedenen Bereichen kennen und schätzen gelernt. Wilhelm Krömer behandelte die politischen Mitstreiter immer mit Respekt und Diskussionen führte er menschlich und immer der Sache dienlich,“ so Frank Tomaschewski von den PIRATEN. „Er wird in der politischen Landschaft eine große Lücke hinterlassen.“


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