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Überparteiliche Gesprächsrunde zur Ausbildungssituation im Handwerk

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Zur überparteilichen Gesprächsrunde zum Thema „Ausbildung im Handwerk“ lud die Piratenpartei Minden-Lübbecke in das Mindener Kulturzentrum BÜZ zahlreiche kompetente Podiumsteilnehmer aus Handwerk, Verwaltung und Politik ein, um über die aktuellen Sorgen und Probleme zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Valeria Casselmann (Kommunalpiratin und stellv. Vorsitzende des Ortsverbandes Minden der PIRATEN) konnte als Organisatorin und Diskussionsleiterin auch die stellv. Bürgermeisterin der Stadt Minden Ulrieke Schulze (SPD) für ein Grußwort der Veranstaltung gewinnen.

Unter den Gästen waren auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Minden, Bernd Müller, Oliver Brosch-Guesnet (bildungspolitischer Sprecher der SPD in Minden), PIRATEN Kreisvorsitzender Christoph Jahn, Stadtverordneter Martin Hass (CDU) und Frank Tomaschewski (stellv. Fraktionssprecher der Liberalen Fraktion).

Teilweise kontrovers aber respektvoll und konstruktiv diskutierten die Podiumsteilnehmer über mehrere Stunden die Probleme vor Ort, aber auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Fördermassnahmen.

Gianpaolo Mosca vertrat die Interessen der IG Bau. Markus Redeker (Obermeister der Bäckerinnung, CDU-Vorsitzender und Inhaber einer Mindener Bäckerei) wies auf die Schwierigkeiten im Ausbildungsbereich der Bäckerinnung hin.

Karl Kühn als Kreishandwerksmeister konnte Massnahmen u.a. des Handwerksbildungszentrums vorstellen.

Aus der Arbeit als Goldschmiedin und Erfahrungen mit Praktikanten im Handwerksbereich berichtete die Stadtverordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Fuhg, die auch im zuständigen Ausschuss des Kreises die Interessen der Stadt Minden für die Arbeit von ProArbeit vertritt.

Anne Braszeit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Minden, informierte über Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Minden in handwerklichen Berufen.

Diskutiert wurden u.a. Schwierigkeiten bei der Findung von geeigneten Auszubildenden im Bäckerhandwerk.

Alle Teilnehmer waren sich einig, eine gemeinsame Plattform von allen im Bereich der Ausbildung im Handwerk zu bilden, an der alle aktiven Verbände und Organisationen für Schüler/Innen, Schulen, Ausbildungsbetrieben, Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter beteiligt sind, um einen besseren Austausch aller wichtigen Informationen zu freien Ausbildungsplätzen, Hilfen und Möglichkeiten, Fördermassnahmen und Ansprechpartner/Innen zu haben.

Weiterhin sprachen sich alle für eine bessere Einbindung und Vernetzung von Arbeitsagentur und Jobcentern bei freien Ausbildungsplätzen und bei der Ausbildungsplatzsuche, sowie der Beratung in der Zeit der Ausbildungsorientierungsphase der Schüler/Innen aus.

Dringend erforderlich sei, so einhellige Meinung, die Unterstützung der Schüler/Innen aus SGB-II-Familien zum Start in die Ausbildung und die Kommunikation aller Fördermassnahmen.
Hierauf wiesen auch die teilnehmenden Schulsozialarbeiterinnnen vom Leo-Sympher Berufskolleg in Minden hin.

Die Veranstaltung fand bei allen Teilnehmern guten Zuspruch und alle Anwesenden waren sich einig, diese Form der Gesprächsrunde zu wiederholen, um überparteilich und mit allen Beteiligten zu informieren und Lösungen für die Probleme im Handwerk und/oder in anderen Bereichen zu finden.

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