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Stopp der Umstrukturierung der MKK

„Die PIRATEN des Kreises Minden-Lübbecke begrüßen den vorläufigen Stopp der Umstrukturierungspläne bei den Mühlenkreiskliniken,“ so Christoph Jahn (Kreisvorsitzender).

„Der Druck aus der Öffentlichkeit der Zivilgesellschaft und der Mitarbeiter, sowie der Kritik aus Teilen der Politik habe mitgeholfen, diesen Prozess erst einmal zu stoppen,“ erklärte Jahn weiter.

Nun müssen alle relevanten Gruppen, Patienten und Mitarbeiter gehört werden, um eine sachliche Ebene zu finden, um die Probleme der Zukunft anzugehen.

Hierzu gehöre die ganzheitliche Versorgung aller Bürger im Kreisgebiet genauso, wie die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit von Teilen der Mühlenkreiskliniken (MKK), um langfristig gut aufgestellt zu sein.

Das jetztige Verfahren habe gezeigt, dass der Vorstand der MKK durch sein intransparentes Verhalten auf „dem Holzweg war“.

„Nur Miteinander und Füreinander sei ein Weg, um langfristig zu bestehen. Transparenz und Kommunikation seien die Mittel, um erfolgreich alle Belange zu berücksichtigen und Probleme zu erkennen und zu beseitigen,“ so der Mindener PIRATEN-Stadtverordnete Frank Tomaschewski.

Die nächsten Monate werden zeigen, wie ernst es der Vorstand meint, mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Personal in Gespräche einzusteigen.

Auch die Kreispolitik sei nun verstärkt in der Pflicht, die Belange des gesamten Kreisgebietes zu berücksichtigen. Der Verwaltungsrat des kommunalen Krankenhausverbundes habe die Pflicht, eine Daseinsvorsorge für alle Teile des Kreises zu erreichen.

Schließung von Krankenhäusern oder Verlagerungen der gewachsenen Strukturen der Geburtstationen in Lübbecke und Bad Oeynhausen, sowie der Altersmedizin in Minden, lehnen die PIRATEN ab. Hier müssen andere Wege gefunden werden.

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